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Offene Panels - Vortragsbörse

Offene Panels, die noch Vortragende suchen und diese hier auf der "Vortragsbörse" als Gesuche platzieren wollen, mögen ihren Aufruf - mit ihrer entsprechenden Kontakt-E-Mail-Adresse! - per Mail an dvrw2017@relwiss-marburg.de schicken.

Diese Gesuche können länger sein als die 800 Zeichen im Anmeldeformular. Es ist wichtig, dass sich die Bewerber*innen für die offenen Panels nicht bei der Tagungsorga anmelden, sondern bei der jeweiligen Panelleitung!


Die Ahmadiyya. Eine mediale Religionsgemeinschaft
Die Ahmadiyya ist eine islamische Reformbewegung des späten 19. Jh. Schon in der Zeit ihrer Entstehung dienten Medien dazu, religiöse Reformideen zu verbreiten. Ihr Gründer schrieb zahlreiche Bücher und sorgte für die Verbreitung von Broschüren zu Missionszwecken. Als die Bewegung ihre Missionstätigkeit vorantrieb, machte sie wieder schnell Gebrauch von neuen Medien, wie dem Radio, dem Fernsehen und dem Internet. Zu diesem Panel sind Vorträge willkommen, die sich mit einer der beiden Ahmadiyya Gruppen und deren Nutzung von Medien sowohl im historischen, als auch im modernen Kontext beschäftigen. Aufgrund der Missionstätigkeit und der Migration können dabei unterschiedliche nationalstaatliche Kontexte in den Blick kommen. Auch Vergleiche zu anderen Religionen würden sich anbieten.

Bei Interesse wenden Sie sich an:
Dr. Lauren Drover, Universität Bonn
ldrover@uni-bonn.de


CfP Logiken der Alternativfächer zum konfessionellen Religionsunterricht

Panelleitung: Wanda Alberts, Christina Wöstemeyer
Die äußerst heterogene Landschaft religions- und ethikbezogenen Unterrichts in Deutschland kann sowohl religionswissenschaftliches Forschungs- als auch Handlungsfeld sein. In diesem Panel wollen wir vor allem die Alternativfächer zum konfessionellen Religionsunterricht (wie z.B. Ethik oder Werte und Normen) in den Blick nehmen, Beiträge zu integrativen Fächern (wie LER in Brandenburg oder Ethik in Berlin) sind jedoch ebenfalls willkommen. Insbesondere soll der Fokus auf Begründungsstrategien und die den jeweiligen Fächern zugrunde liegenden Logiken gelegt werden: In welchem historisch-politischen Kontext ist das jeweilige Fach entstanden? Wie wurde die Einführung und wie wird der Fortbestand des Faches von verschiedenen beteiligten Akteuren begründet? Welche Legitimierungsstrategien kamen/kommen zum Tragen? Wie wird das Verhältnis zu anderen „verwandten“ Fächern beschrieben? Welche Abgrenzungsmechanismen und Grenzziehungen werden dabei vorgenommen?
Die Analyse der Geschichte und Strukturen der jeweiligen Fächer soll zudem herausarbeiten, welche Rolle und Funktion „Religion“ in diesen Kontexten zugeschrieben wird und welche Aspekte von Religion auf welche Weise in den Fachkonzeptionen zu finden sind.
Interessierte können ihr Abstract für einen Vortrag mit max. 800 Zeichen bis zum 23.04.2017 per Mail an die Panelleitung schicken:

Prof. Dr. Wanda Alberts: wanda.alberts@ithrw.uni-hannover.de
Christina Wöstemeyer: christina.wöstemeyer@ithrw.uni-hannover.de 


CfP: Perspektiven auf die Interdependenzen von Religion und sozialer Devianz. Kriminalität, Behinderung und Krankheit.

Panelleitung: Sarah J. Jahn (Bochum), Ramona Jelinek-Menke (Zürich)

Welche Rolle spielen religiöse Akteure bei der Zuschreibung von sozialer Devianz?
In Ländern in denen Religionen und Staat getrennt sind, befinden sich zahlreiche Kranken-, Pflege- und Betreuungseinrichtungen sowie Einrichtungen der Straffälligenhilfe, die öffentliche Aufgaben der Resozialisierung übernehmen, in religiöser Trägerschaft: So sind mehr als die Hälfte der Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen in Deutschland in religiöser Trägerschaft. Ähnliche Entwicklungen zeichnen sich auch in der Straffälligenhilfe ab.
Bereits bei der Entstehung dieser Einrichtungen haben religiöse Ideen eine wesentliche Rolle gespielt: So entstand die Idee, dass der Mensch durch die Vermittlung bestimmter Werte und Strukturen veränderbar sei vor allem in konfessionellen Kreisen des 18. Jahrhunderts (u. a. McGowen 1995, Schauz 2008). Entsprechende Vorstellungen finden sich noch heute in dem Verständnis von Resozialisierung und den religiös geprägten erzieherischen und therapeutischen Maßnahmen wieder (Cornel 2009). Religiöse Überzeugungen nehmen hier also eine materielle Form an und prägen beispielsweise über das Medium der Wohlfahrtsorganisationen die Strukturen einer Gesellschaft. Gleichzeitig entwickeln sich an diesen Orten mitunter spezifische Dynamiken religiöser Kommunikation und Handlung. Die in solchen Zusammenhängen auftretenden Wechselwirkungen zwischen Religion und Devianz sind neben situativen Aushandlungsprozessen auch abhängig von Rahmenbedingungen wie den kontextspezifischen Konstellationen zwischen Religionen und Staat.
Wir gehen von der These aus, dass religiöse Akteure eine gewichtige Rolle bei der Strukturierung der säkularen Gesellschaft entlang der Grenze zwischen Konformität und Devianz spielen (vgl. Schumm/Stoltzfus 2016). Ausgehend von den Modellen soziologischer Devianzforschung (grundlegend Becker 1963) sind also die Fragen zu stellen:
1. Wie gehen religiöse Gruppen und Einrichtungen mit Devianz um?
2. Welchen Einfluss haben religiöse Gruppen und Einrichtungen auf den Zuschreibungs- und Herstellungsprozess von Devianz?
3. Welche Rolle spielen religiöse Akteure und religiöse Werte bei der Konstitution, Regulierung und Transformation von Devianz?

Uns interessieren theoretisch oder/ und empirisch fundierte Beiträge. Besonders willkommen sind:
- Empirische Beiträge zu Religion und Kriminalität, Behinderung oder Krankheit aus verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten und religiösen Traditionen der Gegenwart.
- Theoretische Beiträge zur Reflexion von Religion und Devianz.

Bei Interesse bitten wir um die Zusendung eines Abstracts (max. 500 Wörter) bis zum 01. April 2017 an:

Ramona Jelinek-Menke: ramona.jelinek-menke@uzh.ch
Sarah J. Jahn: sarah.j.jahn@rub.de


Umstrittene Zeichen - Grenzziehung in religiösen Kontexten

Um Grenzen religiöser Zugehörigkeiten zu verdeutlichen, setzt der Mensch nicht nur Rituale, sondern auch Symbole ein. Ein Weihwasserbecken markiert den Moment der Grenzüberschreitung, wenn eine Katholikin die Kirche betritt und sich an diesem Ort mit Weihwasser bekreuzigt. Eine Mauer versperrt den freien Blick auf ein Grab und unterstreicht den geschützten Raum, der sich hinter ihr verbirgt. Zeichen markieren nicht nur bestimmte Räume, sondern auch eine Distanz zwischen denjenigen, die um die Bedeutung der Zeichen wissen und denjenigen, die außerhalb des Raumes und damit auch der religiösen Gemeinschaft stehen. Ein Jude bedeckt seinen Kopf mit einer Kippa, wenn er eine Synagoge betritt. Besucht ein politischer Würdenträger das Haus, weiß man um dessen Unkenntnis und reicht dem Grenzgänger diplomatisch die Kopfbedeckung. Um Grenzen und ihre Zeichen ringen sich aber auch Konflikte und Ängste. Eine problematische Situation scheint v.a. dann einzutreten, wenn Gegenstände und die Grenzen, die sie markieren, durch konkurrierende Interpretationen zum Streitfall werden. Darf man als Jude in Zeiten der Liberalisierung die Mauer des ehemaligen Tempels überschreiten oder markieren die Steine weiterhin ein Tabu?  Müssen übrig gebliebene Hostien abgegrenzt im Sakramentshäuschen aufbewahrt werden oder entbehrt diese Sonderbehandlung nach dem Augenblick des Empfangs jeglicher Relevanz?

Das Panel lädt ein, umstrittene Zeichen in ihren jeweiligen religiösen Zusammenhängen vorzustellen und sie im Kontext von Grenzziehungsprozessen zu analysieren. Zentral ist dabei die Frage, wie die unterschiedlichen Interpretationen der Gegenstände vermittelt und durchgesetzt werden. Welche Strategien werden ergriffen, um eine Missachtung der durch sie markierten Grenze vorzubeugen? Gerade weil diese  Zeichen zum Gegenstand von Konflikten avancieren, scheinen sie eine entscheidende Rolle für die Herausbildung religiöser Identität zu spielen und ein Abschwellen des Konflikts um sie stets mit einem Wandel der Grenzen einherzugehen.

Interessierte bitte ich mir ein Abstrakt ihres Beitrags bis zum 31.3.2017 zuzusenden. Danke.

Christiane Altmann (Universität Leipzig)  c.altmann@uni-leipzig.de


Zur Relationalität religiöser Traditionen in Afrika

Das Panel befasst sich mit der Relationalität religiöser Traditionen in Kontexten religiöser Vielfalt in Afrika. Im Zentrum stehen Prozesse des Austauschs, der Verflechtung, Vereinnahmung oder Abgrenzung, die beispielsweise im Rahmen von Mission, Migration, multireligiösen Nachbarschaften oder staatlichem Management von Religionsgruppen stattfinden. Wir wollen die Frage verfolgen, wie religiöse Traditionen zueinander ins Verhältnis gesetzt werden und wie dabei religiöse Zugehörigkeiten verhandelt und Gemeinschaften definiert werden. Insbesondere interessiert uns, inwieweit sich religiöse Traditionen im Kontakt und in Abgrenzung zueinander konstituieren und formen und welche Arten der Relationalität dabei erkennbar werden.

Im Mittelpunkt der Beiträge soll die Rolle von Medien und Materialität (einschließlich des Körpers) stehen: Welche Rolle spielen Medien in Prozessen des Austauschs, der Abgrenzung oder der Vereinnahmung? Wie werden jeweils „eigene“ religiöse Praktiken, Inhalte und Zugehörigkeiten medial definiert, vermittelt und verkörpert? Welche materialen / ästhetischen Formen nehmen die Austauschprozesse an? Welche materialen Spuren hinterlassen sie?

Wir laden zu Beiträgen ein, die sich diesen Fragen mit Bezug auf Afrika – inklusive der afrikanischen Diaspora – widmen.

Interessierte können ihr Abstract für einen Vortrag bis 10.04. 2017 per E-Mail an die Panelleitung schicken: Eva.Spies@uni-bayreuth.de

On the relationality of religious traditions in Africa

The panel deals with the relationality of religious traditions in contexts of religious diversity in Africa. The focus lies on processes of exchange, entanglement, monopolization or boundary making that take place, for example, in the context of mission, migration, multi-religious neighborhoods or public management of religious groups. We want to ask how religious traditions are set into relation with others, and how religious affiliations are negotiated and communities defined in the course of this process. In particular, we are interested in the extent to which religious traditions are constituted and shaped through contact and differentiation from one another, as well as in the modes of their relationality.

The contributions will concentrate on the role of media and materiality (including the body): what role do media play in processes of exchange, boundary making or monopolization? How are distinct religious practices, contents and affiliations medially defined and embodied? What are the material / aesthetic forms of the exchange processes? Which material traces do they leave?

We invite contributions that deal with these questions with regard to Africa, including the African diaspora.

Please submit your proposal by April 10, 2017. Contact: Eva.Spies@uni-bayreuth.de


CfP: „Interreligiöse Begegnung und Medien“

Seit den 90er Jahren, spätestens aber den Geschehnissen um 9/11 haben Formate des interreligiösen Dialogs Konjunktur. Dabei handelt es sich häufig um lokale Gesprächskreise, gemeinsame religiöse Praxis oder Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, die in der Regel aus bottom-up-Initiativen entstehen oder durch lokale Politik oder Verwaltung initiiert werden. Diese lokalen Gegebenheiten stehen aber nicht für sich – mit zunehmender Mediatisierung prägen auch mediale Inhalte und Diskurse das Geschehen vor Ort. Es erscheint daher sinnvoll, das Geschehen vor Ort nicht als von überregionalen Medieneinflüssen getrennt zu betrachten, sondern letztere als festen Bestandteil des sozialen Nahbereichs mit in die Analysen zu interreligiösen Begegnungen einzubeziehen.

Die konkreten Verflechtungen nehmen gleichwohl sehr unterschiedliche Formen an: (Trans-)Nationale mediale Diskurse rund um Terrorismus, Radikalisierung oder Bilder der jeweils „anderen Religionen“ prägen auch die interreligiös Engagierten und strukturieren ihre Erwartungen an die Aktivitäten ebenso wie sie oftmals die Agenda der Veranstaltungen bestimmen. Mediale Formate werden aber auch zum Bestandteil der Veranstaltungen selbst, ihrer Durchführung, Konzeption oder Nachbereitung. Auf der anderen Seite finden interreligiöse Begegnungen auch abgelöst von lokalen oder anderweitig räumlich verorteten Gegebenheiten, mithin medial vermittelt, statt. Das Panel will diese und weitere denkbare Verbindungen zwischen interreligiöser Begegnung und medialer Prägung erkunden und sich an ihrer Ordnung versuchen.

In dem Panel sind bereits drei Vorträge gemeldet, einen weiteren Vortrag würden wir gerne aufnehmen. Bei Interesse senden Sie uns Ihren Abstract bitte bis zum 31.03. an

Anna Neumaier (neumaier@uni-bremen.de).


Materialität als Medium: Sakralarchitektur als Interaktionsprozess mit gesellschaftlicher Umwelt und religiöser Gemeinschaft

Neue wie alte Gebäude, die durch Symbole und Zuschreibungen als Sakralgebäude markiert sind, entfalten Interaktionsprozesse mit der gesellschaftlichen Umwelt und ebenso innerhalb der religiösen Gemeinschaft. Die gesellschaftliche Umwelt kann auf neu erbaute Sakralgebäude mit Ablehnung, Indifferenz oder Anerkennung reagieren und damit jeweilige gesellschaftliche Prozesse der Bewertung und des Umgangs festlegen. Die Bewertung ist jedoch nicht starr und kann sich durch Entwicklungen wie Medienaufmerksamkeit, Publikumsmagnet, neues städtisches/ländliches Wahrzeichen und weiteres von einem zunächst ggf. kritisierten zu einem viel gepriesenen Objekt wandeln (und umgekehrt). Ebenso können neue Sakralbauten Einfluss auf Entwicklungen innerhalb der religiösen Gemeinschaft nehmen: Der endlich verwirklichte Bau kann vorhandene Machtverhältnisse und Geschlechterungleichheiten zementieren, kann jedoch ebenso Frauen und Jugendlichen durch zusätzliche Räume neue Optionen für Entfaltungs- und Eigenorganisationsoptionen ermöglichen. Welche Faktoren und Entwicklungen sind entscheidend, um ggf. alte Hierarchien zu festigen und/oder ggf. Emanzipationsoptionen für bislang benachteiligte Gruppen innerhalb der Gemeinschaft zu eröffnen? Welche Einflüsse, Bewertungen und Prozesse zeigen sich ebenso im Wechselspiel von Sakralgebäude und gesellschaftlicher Umwelt und wie entwickeln sich Prozesse über die Zeit? Referierende sind eingeladen, ihre Forschungen zu Sakralgebäuden von Minderheiten und Mehrheiten, von Migranten und Langansässigen im Hinblick auf Wechselwirkungen von Materialität als Medium in analytischer und methodischer Hinsicht im Rahmen des Panels zu präsentieren.

Bei Interesse bitte ich um die Zusendung eines Abstracts (max. 300 Wörter) bis zum 01. April 2017 an: Martin Baumann, Universität Luzern, martin.baumann@unilu.ch


CfP: Religionswissenschaft studieren und lehren / Teaching and Studying Religious Studies Today

Panelleitung: Prof. Dr. Wanda Alberts, Leibniz Universität Hannover
                        Prof. Dr. Gregory Alles, McDaniel College, Westminster (USA)

Das Selbstverständnis der Religionswissenschaft hat sich in der Auseinandersetzung mit der klassischen Religionsphänomenologie in den letzten Jahrzehnten entscheidend verändert. Im Zuge einer Kontextualisierung der Religionswissenschaft im Rahmen der  Sozial- und Kulturwissenschaften wurden Gegenstand und Aufgabe der Religionswissenschaft neu bestimmt und theoretische und methodologische Impulse aus den entsprechenden Nachbardisziplinen aufgenommen. Zudem stellt die Diskussion um Konstruktion und Dekonstruktion des Religionsbegriffes und des sogenannten Weltreligionenparadigmas die Frage nach Inhalt und Aufbau religionswissenschaftlicher Studiengänge neu.

In diesem Panel wollen wir, gerne anhand von Fallbeispielen, der Frage nachgehen, wie sich die Curricula religionswissenschaftlicher Studiengänge in jüngerer Zeit verändert haben. Wie haben sich neuere Diskussionen in der Religionswissenschaft konkret auf die Inhalte und Struktur von Studiengängen ausgewirkt? (Wie) kann eine Veränderung des Fachverständnisses der Religionswissenschaft in den Gegenständen des religionswissenschaftlichen Studiums nachgezeichnet werden? Was sind eventuelle Desiderata aus wissenschaftlicher Perspektive und an welcher Stelle stehen diese in Kontrast zu Erwartungen, die „von außen“ an das Fach herangetragen werden? Und nicht zuletzt: Was sollte ein religionswissenschaftliches Studium heute eigentlich vermitteln?

Wir erhoffen uns Beträge aus unterschiedlichen Standorten der Religionswissenschaft in Deutschland, möchten die Diskussion jedoch auch in internationaler Perspektive diskutieren. Vorschläge für Beiträge können per Email bis zum 25.4. an die Panelleitung (galles@mcdaniel.edu, wanda.alberts@ithrw.uni-hannover.de) geschickt werden. Akzeptierte Beiträge sollten dann zusätzlich bis zum 30.4. über die Tagungswebsite () angemeldet werden, das Formular hierzu erlaubt bis zu 850 Zeichen.

Rückfragen können gern an die Panelleitung gestellt werden. Es sind Panelbeiträge in deutscher und englischer Sprache möglich. 


 CfP: "Religionswissenschaft vermitteln, im multireligiösen gesellschaftlichen Spannungsfeld"

In unserer gegenwärtigen Gesellschaft, geprägt durch einen Zustrom an Menschen mit viellfältigen religiösen Prägungen, ist religionswissenschaftliches Wissen nötig und relevant wie selten zuvor. In diesem Panel möchte ich Erfahrungen zur Vermittlung von religionswissenschaftlichem Wissen in gesellschaftlich relevanten Bereichen zusammen führen und zum Anstausch einladen. Wer von Ihnen hat Erfahrungen in der religionsbezogenen Fort- oder Weiterbildung von z.B. Juristen, Flüchtlingshelfern, Sozialarbeitern, Politikern, Ärztinnen und Psychotherapeuten, Polizei und Bundeswehr, LehrerInnen und Kindergärtnerinnen ...? Welche Möglichkeiten und Schwierigkeiten liegen in einer religionswissenschaftlichen Perspektive? Welche konkreten Erfahrungen können für andere ReligionswissenschaftlerInnen hilfreich sein? Wie wirken diese Erfahrungen in der Vermittlungspraxis auf die Religionswissenschaft zurück?

In dem Panel sollen sowohl praktische als auch theoretische Aspekte der Vermittlung in diesen Feldern diskutiert werden.

Vorschläge für Beiträge bitte an: Prof. Dr. Sebastian Murken (smurken@mainz-online.de)

Schnelldaten
DVRW Tagung
13.-16.09.2017
Philipps-Universität Marburg
Medien, Materialität, Methoden

Anmeldefristen
Panels, Vorträge und Poster:
30. April 2017

Teilnahme
Frühbucher: 31. März 2017
Spätbucher: 30. Juli 2017
Kontakt
Fachgebiet Religionswissenschaft der Philipps-Universität Marburg
Landgraf-Philipp-Str. 4
35037 Marburg

Telefon: +49 (0) 6421-28 22480
E-Mail: dvrw2017@relwiss-marburg.de
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